Wirksamer Marderschutz nur bedingt empfehlenswert

Rottweiler schützen Auto gegen Marderverbiss

Wirksamer Marderschutz nur bedingt empfehlenswert

Zwei Rottweiler versuchten ein Auto vor einem Marderverbiss zu schützen, doch erwies sich dieser Marderschutz nur als bedingt empfehlenswert.

Wie die Polizei in der Nacht vom 30. April mitteilte, trieb sich ein Marder in dem Revier zweier freilaufender Rottweiler in Dresden-Meußlitz herum. Einen Marder, der Zündkabel, Kühlerschläuche etc. anfrisst, konnten die vierbeinigen Ordnungshüter natürlich in ihrem Revier nicht dulden. Sofort nahmen sie die Jagd nach diesem ungebetenen Nager auf, der sich daraufhin in den Motorraum eines VW Golf rettete. Dieses feige Verhalten missfiel den Rottweilern und sie begannen ihren Versuch den Marder zu bergen, in dem sie zunächst den Kühlergrill herausrissen und sich anschließend um die Stoßstange kümmerten. Als das nichts half, versuchten sie es mit etwas Lärm, indem sie Kotflügel und Motorhaube zerkratzten und verbeulten. Doch auch von dieser Aktion ließ sich der Marder nicht beeindrucken und so beruhigten sich die beiden Rottweiler wieder und beließen es bei dieser „Verwarnung“. Ein Augenzeuge konnte die beiden Hunde nun anleinen. Da die Polizei in der Nacht den Halter der beiden Hunde nicht ermitteln konnte, wurden sie zunächst der Tierrettung übergeben. Am Golf entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro, der Marder blieb unverletzt. Ob er auf den Schreck hin ein paar Zündkabel vernascht hat, ist nicht bekannt. Auch wenn Ultraschallgeräte keinen absolut wirksamen Marderschutz gewähren, so sind Rottweiler in diesem Fall nur bedingt als Alternative zu empfehlen.