Windhund vs. Polizeiauto – Hunderennen mal anders

Geisterläufer bekommt keine Punkte in Flensburg

Windhund vs. Polizeiauto - Hunderennen mal anders

Ein Windhund lief als Geisterläufer entgegen der Fahrtrichtung auf der B 239 und lieferte sich mit einem Polizeiauto ein Hunderennen der besonderen Art.

Am 4. April 2017 wurde die Einsatzleitung der Herforder Polizei über einen Windhund informiert, der entgegen der Fahrtrichtung auf der B 239 lief. Da Windhunde gerne sehr schnell laufen, nahm die Hündin Kurs auf die Autobahnanschlussstelle Herford / Bad Salzuflen. Offensichtlich wollte sie auf der A 2 noch einmal richtig Gas geben. Die Einsatzleitstelle informierte sogleich die Autobahnpolizei. Zeitgleich lief die gesuchte Hündin direkt auf ein Streifenteam der Autobahnpolizei zu. Der Verkehr auf der Bundesstraße wurde sofort angehalten und vergeblich Versuche unternommen, die Windhündin einzufangen. Dem Fahrer des Streifenwagens gelang es jedoch, mit dem Polizeiauto der Hündin den Fluchtweg zu versperren. Ein anderer Beamter griff die Windhündin, die auf den Namen Charlotte hört, am Halsband. So wurde dieses Hunderennen der besonderen Art zugunsten der Polizei entschieden und natürlich auch zugunsten der Halter, die glücklich waren, den Hund wieder in Empfang nehmen zu dürfen. Punkte in Flensburg gab es für Charlotte trotz verkehrswidrigem Verhalten keine.