Wenn Rassismusgegner Rassismus betreiben

Rassismus wichtiger als Tierliebe

Werbung

Wenn Rassismusgegner Rassismus betreiben

Rassismusgegner betreiben ihren Kampf gegen den Rassismus heute so extrem, dass sie selbst den Rassismus schüren. So auch bei einem entlaufenen Hund.

Es ist noch nicht lange her, da lasen wir unter einem unserer Posts auf Facebook folgenden Kommentar einer Farbigen: Rassismusgegner sind oftmals die schlimmsten Rassisten. Man darf auch nicht mehr „Schwarzer“ sagen. Das sind „Farbige“. Nur zur Info: Schwarz und weiß sind keine Farben. Somit kann ein Schwarzer auch kein Farbiger sein. Hat sich offensichtlich bei den Weißen noch nicht herumgesprochen. Ein Schwarzer ist schwarz. Punkt. Das ist eine Tatsache und weder etwas Schlimmes noch Ehrenrühriges. Unverschämt wird es erst, wenn ein Schwarzer als „Farbiger“ bezeichnet wird. Es ist für jedermann offensichtlich, dass er eben nicht „farbig“, sondern schwarz ist. Mit der Bezeichnung „farbig“ wird letztendlich gesagt „Du bist zwar schwarz, aber da Schwarze minderwertig sind, nenne ich Dich farbig. Merkt ja keiner, dass Du schwarz bist“. Erst diese Verteufelung der Bezeichnung schwarz macht sie beleidigend. Schwarz, weiß, rot oder gelb besagt nichts weiter, als die Hautfarbe, und macht den Menschen dadurch weder besser noch schlechter. (…) Nein, mein Vater war kein Farbiger, er war Schwarzer und ich sehe das keineswegs als beleidigend an, im Gegensatz zu den Vertuschungsversuchen mit „Farbig“. Schwarz ist nicht schlimm und Kampfhund ist nicht schlimm. Aber diese Heuchelei ist zum Kotzen. Wen es interessiert: Meine Mutter war Deutsche und ich bin somit braun, also tatsächlich farbig. Kommt aber jetzt nicht auf die Idee, mich Sofa (sogenannt farbig) zu nennen. Dann werde ich grantig. “ Neun Tage später, am 20. Januar 2017 brach ein Shitstorm gegen eine in England lebende Mexikanerin auf Twitter aus. Was war passiert?

Farbiger“ Hund vermisst

Der Hund der Mexikanerin war entlaufen und nun versuchte sie über eine Suchaktion bei Twitter, ihren Hund wiederzufinden. Da der Hund schwarz, also politisch korrekt ausgedrückt „farbig“, ist, nannte die Frau, deren Muttersprache spanisch ist, ihn „Negro“. „Negro“ bedeutet im Spanischen „schwarz“. Dies wollten aber zahlreiche Engländer nicht gelten lassen, da sie das Wort „Negro“ abwertend für „Neger“ gebrauchen und forderten, dass der Hund umbenannt werden müsse. Rassist ist, wer Böses dabei denkt. Die Halterin dachte und denkt sich sicher nichts Böses. Sie will nur ihren Hund wiederhaben und rief eine Belohnung von 500 Dollar aus. Nur den vermeintlichen Rassismusgegnern war der Shitstorm wichtiger, als bei der Suche zu helfen. Anmerkung der Redaktion: „Negro“ bedeutet im Südamerikanischen auch „Schatz“ oder „Liebling“. Sollte sich vielleicht jeder einmal vor Augen halten, ehe er versucht, dieses Wort in abfälliger Weise zu gebrauchen.