Treibball

Diese neue Hundesportart kommt ausnahmsweise einmal nicht aus den USA, sondern aus Europa. Entwickelt wurde sie von dem in Deutschland lebenden Holländer Jan Nijboer. Nijboers Ziel war es, ein für fast alle Hunderassen geeignetes Spiel zu entwickeln, welches der geistigen Unterforderung der Hunde entgegenwirkt.
Die Regeln sind denkbar einfach. Vor einem zwei Meter hohen und drei Meter breiten Handballtor werden acht Gymnastikbälle von unterschiedlicher Größe in Dreiecksform aufgebaut. Der Abstand dieses Dreiecks zum Tor sollte mindestens 15 bis 20 Meter betragen, wobei die Spitze des Dreiecks vom Tor weg zeigt. Der Hund soll nun alle acht Bälle nacheinander in das Tor rollen. Begonnen wird idealerweise mit dem Ball, der an der vom Tor wegzeigenden Spitze liegt. Dabei darf der Hund sowohl die Schnauze als auch den gesamten Körper zum Einsatz bringen. Nur Herrchen bzw. Frauchen darf nicht mitspielen. Der Hundeführer hat sich während des Spiels in Griffweite zu einem der Torpfosten aufzuhalten, und seinem Hund akustische und/oder visuelle Kommandos zu geben. Ist der achte und damit letzte Ball im Tor, wird das Spiel mit der „Downposition“ des Hundes, parallel zum Tor, beendet. Dabei ist eine exakte Downposition, wie sie aus der Jagdhundeprüfung bekannt ist, nicht zwangsläufig erforderlich. In der Regel genügt auch ein korrekt ausgeführtes „Platz“.