Tierisch gute Polizei Hessen

Polizei Hessen zeigt ein Herz für Tiere

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Tierisch gute Polizei Hessen

Bei der Polizei Hessen nehmen nicht nur Ganoven auf dem Rücksitz Platz. Gleich zwei Mal bewies die Polizeidirektion Wetterau ein Herz für Tiere.

Gäbe es den Titel „tierfreundlichste Polizei“, so hätte die Polizeidirektion Wetterau der Polizei Hessen weitere zwei Pluspunkte beschert.

Labrador vor dem Ertrinken gerettet

In der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2018 ging bei der Polizei in Bad Vilbel im hessischen Landkreis Wetterau um 1:35 Uhr die Meldung von einem heulenden Hund auf einem Baustellengelände ein. Da sich das Tier offensichtlich in Not befand, machten sich Beamte der Polizei Hessen sofort auf den Weg. Sie fanden einen Labrador in dem überfluteten Keller eines Rohbaus. Der Hund konnte diesen nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und schwamm offensichtlich schon geraume Zeit um sein Leben. Die Polizeibeamten fackelten nicht lange und funktionierten eine Palette zu einer notdürftigen Leiter um und holten den schon völlig erschöpften Labrador aus dem eisigen Wasser. Klatschnass, dreckig aber glücklich nahmen die Beamten und der Labrador im Streifenwagen Platz und fuhren gemeinsam auf die Dienststelle in Bad Vilbel. Hier entdeckten die Beamten der Polizei den Namen „Luna“ und eine Telefonnummer auf dem Halsband des Hundes. So konnte die schon etwas ältere Labradordame Luna kurze Zeit später von ihrem Besitzer abgeholt werden. Luna ist ein ehemaliger Straßenhund aus Spanien und war in der Vergangenheit schön öfters mal ausgebüxt. Diese Streunertour hätte sie jedoch ohne das beherzte Eingreifen der Polizei das Leben gekostet. Die Polizeibeamten konnten sich mit Ersatzuniformen recht schnell wieder „trockenlegen“; die Reinigung des Streifenwagens dauerte vermutlich etwas länger.

Geschnatter mit der Polizei Hessen wegen Verkehrsgefährdung
© Polizei Mittelhessen
© Polizei Mittelhessen

Geschnatter mit der Polizei Hessen wegen Verkehrsgefährdung

Im Industriegebiet von Rosbach/Landkreis Wetterau kam es am Abend des 13. März 2018 gegen 23:00 Uhr zu einer Verkehrsgefährdung der besonderen Art. Zwei Gänse liefen ungeniert im Kreuzungsbereich quer über die Fahrbahn und brachten zeitweise den Verkehr zum Erliegen. Dass dies sowohl für sie selbst, als auch für die Verkehrsteilnehmer nicht ungefährlich war, störte die gefiederten Freunde herzlich wenig. Eine Frau meldete diese ungewöhnliche Verkehrsbehinderung der Polizei in Friedberg, die sofort eine Streife losschickte. Das Duo ließ sich von den Beamten widerstandslos „verhaften“. Auf der Fahrt konnten es sich die Gänse jedoch nicht verkneifen, ihren Gefallen an der Spritztour mit einem Polizeiauto durch lautstarkes Geschnatter kundzutun. Nach Rücksprache mit der Ortslandwirtin führte die Fahrt zu einem nahe gelegenen und sicher eingezäunten Gelände, wo die zwei Schnattermäuler auf ihren Besitzer warten sollten. Da dieser jedoch nicht so leicht zu ermitteln war, hat sich ein Rosbacher angeboten, die Gänse einstweilen bei sich und seinen anderen Gänsen unterzubringen.

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