So kommt Ihr Hund gut durch den Winter Teil 6

Achtung Gift!

Werbung

So kommt Ihr Hund gut durch den Winter Teil 6

Der Winter bringt zusätzliche Gifte!

Gifte sind überall im Haus, Garten und Garage versteckt, ohne dass sich der Hundehalter der einzelnen Gefahren bewusst ist und im Winter kommen noch einige Giftquellen hinzu. Kühlerfrostschutz schmeckt süß und hat für Hunde einen ganz besonderen Reiz. Dabei können schon geringe Mengen einen Hund töten. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie Kühlerfrostschutz außerhalb der Reichweite Ihres Hundes lagern. Wenn beim Nachfüllen etwas verschüttet wird, sollte dies sofort aufgenommen werden, damit der Hund den Frostschutz nicht vom Boden lecken kann.

Auch Ratten mögenes warm. Sie ziehen sich im Winter gerne in Garagen, Keller oder Schuppen zurück. Das gefällt den Ratten sehr, dem Hausherrn dagegen weniger. Rattengift soll helfen, doch kann auch der Hund an dem Rattengift oder beim Verzehr einer vergifteten Ratte verenden. Achten Sie deshalb genau darauf, dass der Hund weder mit dem Rattengift, noch mit vergifteten Ratten in Berührung kommen kann. Besser ist es natürlich, ganz auf Rattengift zu verzichten und die Rattenbekämpfung der Hauskatze zu überlassen.

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Weihnachtsgebäck und Christstollen? Eine Frage, die auch Ihr Hund mit „Nur die Hälfte wert“ beantworten würde. Leider kann das, was für uns ein Genuss ist, für den Hund tödlich sein. Weintrauben, Rosinen und Sultaninen können für den Hundgiftig sein. Die Betonung liegt auf können, denn es betrifft nicht alle Hunde. Über die Frage, ob Weintrauben für Hunde giftig oder ungiftig sind, streiten sich die Hundehalter. Beide Parteien haben recht. In einer Studie, die vor einigen Jahren von der britischen Giftzentrale für Veterinärmedizin durchgeführt wurde, sollte die gefährliche Dosis ermittelt und wirkungsvolle Behandlungsmethoden identifiziert werden. Hierzu verzehrten die Hunde bis zu zwei Kilogramm Weintrauben, Rosinen und Sultaninen. Von den 169 getesteten Hunden erkrankten 68 an den bekannten Symptomen. 13 der erkrankten Hunde verstarben, 50 konnten vollständig geheilt werden. 101 der getesteten Hunde hingegen zeigten keinerlei Symptome. Ob Weintrauben, Rosinen und Sultaninen also für Hunde giftig sind oder nicht, hängt von dem einzelnen Hund ab. Es ist jedoch ratsam, nicht auszutesten, zu welcher Gruppe der eigene Hund gehört. Deshalb: Christstollen für den Menschen und Hundekekse für den Vierbeiner.

Streusalz enthält nicht nur Kochsalz, sondern auch andere Auftaumittel. Beides ist für Hunde giftig. Sie nehmen es auf, wenn sie mit Streusalz vermischten Schnee fressen oder ihre durch das Salz brennenden Pfoten ablecken. Schützen Sie daher auf gestreuten Wegen die Pfoten durch Hundeschuhe und achten Sie darauf, dass der Hund keinen Schnee frisst.