So kommt Ihr Hund gut durch den Winter Teil 1

Probleme im Winter

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So kommt Ihr Hund gut durch den Winter Teil 1

Tierische Probleme im Winter

Den ganzen Herbst über hatten die Hundehalter mit den Fellbüscheln zu kämpfen, die sich überall in der Wohnung, dem Auto und dem Hundekörbchen verteilten. Nun hat er sein dichtes Winterfell und ist für den Winter gut gerüstet. So zumindest die irrtümliche Ansicht vieler Hundehalter, doch auch Hunde leiden unter der Kälte. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist zum einen von der Größe und der Rasse und zum anderen von der Haltung abhängig. So kühlen kleine Hunde bedeutend schneller aus, als große Hunde. Hunde mit einem langen Fell und dichter Unterwolle frieren nicht so schnell, wie Hunde ohne Unterwolle und einem kurzen Fell. Bei Hunden, die im Haus bzw. der Wohnung gehalten werden, schützen das lange Fell und die Unterwolle nur bedingt vor der winterlichen Kälte. Sie kommen mit ihr zwar weitaus besser zurecht, als beispielsweise der Wärme liebende Dobermann, doch sind Winterfell und Unterwolle bei ihnen nicht so stark ausgeprägt, als bei einem Hund gleicher Rasse, der im Freien gehalten wird. So haben folgende Verhaltensregeln sowohl im Sommer als auch im Winter Gültigkeit, wenngleich aus gegenteiligen Gründen:

  1. Vermeiden Sie ausgedehnte Wanderungen. Bei extremer Hitze kann dies zu Kreislaufproblemen und Überhitzung führen, im Winter kühlt Ihr Hund zu sehr aus, kann sich erkälten oder Erfrierungen erleiden; beispielsweise an den weniger stark behaarten Ohrspitzen.
  2. Lassen Sie Ihren Hund nicht längere Zeit im Auto sitzen. Im Sommer heizt sich das Auto innerhalb kürzester Zeit stark auf, was für den Hund lebensbedrohlich sein kann. Im Winter kühlt das Fahrzeug rasch aus. Fehlende Luftzirkulation und hohe Luftfeuchtigkeit verwandeln den Wagen in einen Eisschrank.
  3. Lassen Sie Ihren Hund nicht in Gewässer springen. Dies kann im Sommer wie im Winter zu einem Kälteschock und Kreislaufkollaps führen. Im Winter kann der Sprung ins Wasser obendrein zu Unterkühlung führen. Einige Hunderassen, wie zum Beispiel der Neufundländer, werden für diese Vorsichtsmaßnahme wenig Verständnis haben, denn ihr dichtes Fell und ihre ausgeprägte Unterwolle erlauben auch bei winterlichen Temperaturen ein Bad im Fluss oder See. Der im Haus gehaltene Hund hat jedoch nur ein bedingt ausgeprägtes Winterfell und sollte auf das Badevergnügen im Winter besser verzichten.

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