Rettung für Wolfs-Hund-Hybriden in Sicht

Geplanter Abschuss sorgt für Empörung

Rettung für Wolfs-Hund-Hybriden in Sicht

Für die Wolfs-Hund-Hybriden scheint Rettung in Sicht. Der geplante Abschuss brachte Empörung und viele Rettungsangebote.

Derzeit ist noch keine offizielle Entwarnung zu verkünden, doch es besteht zumindest Grund zur Hoffnung. Wie von einigen Medien berichtet wurde, soll sich der Frankfurter Dieter Dauth bereit erklärt haben, die Hybridwelpen auf seinem Birkenhof im hessisch-bayrischen Grenzgebiet unterzubringen. Der Birkenhof bietet mit seinen, zum großen Teil eingezäunten, 35 ha bereits über 150 Tieren eine sichere Heimat. Darunter seien auch 83 zahme Wildschweine und über 40 Hunde. Dauth würde auch für Kosten der Entnahme und die Transportkosten aufkommen, so hieß es in Medienberichten. Der 55-jährige Staatssekretär Olaf Möller von den Grünen soll gesagt haben, dass es noch weitere Rettungsangebote gäbe und diese von ihnen geprüft würden. Es werde intensiv nach Möglichkeiten gesucht, um eine Tötung der Tiere zu verhindern. Die Lösung müsse jedoch praktikabel sein, da der Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen vorgeht.

Bei diesen guten Neuigkeiten, die zumindest einen Hoffnungsschimmer signalisieren, berufen sich die Medien auf einen Bericht der BILD-Zeitung. Die Frage, ob es bereits heute einen Grund zum Feiern gibt, bleibt somit offen. Hoffen wir das Beste.