Pfotenpflege

Ein wesentlicher Punkt bei der Pfotenpflege ist die Kontrolle der Krallen, da sich die domestizierten Hunde ihre Krallen nur in den seltensten Fällen auf natürliche Weise ablaufen. Ein guter Tierarzt scheidet deshalb bei jedem Besuch automatisch die Krallen nach und erklärt Ihnen gerne, woran Sie erkennen, wann Sie die Krallen schneiden müssen.
Ein besonderes Augenmerk gilt auch den Ballen, die weich und glatt sein sollten. Ganz besonders im Winter können trockene und rissige Ballen für den Hund schmerzhaft werden. Im Fachhandel werden zur Pflege der Ballen diverse Cremes und Sprays angeboten, etwas Melkfett, Vaseline oder Waffenöl sind gleichwertige und preisgünstigere Alternativen.
Trotz guter Pflege kann es vorkommen, dass sich der Hund auffallend mit seinen Pfoten beschäftigt. Handelt es sich dabei um eine einzige Pfote, so ist höchstwahrscheinlich ein eingetretener Fremdkörper oder eine Verletzung der auslösende Grund dafür. Leckt sich der Hund dagegen alle vier Pfoten, so gestaltet sich die Ursachenforschung etwas komplizierter. Möglich Gründe sind Probleme mit Streusalz, Parasitenbefall oder auch eine Allergie. Ist die Ursache nicht einwandfrei zu diagnostizieren, sollte der Tierarzt konsultiert werden.

Pfotenhaare
Die Behaarung an den Pfoten dient deren Schutz. Lediglich die Haare zwischen den Zehen und Ballen können zu Problemen führen, wenn sie zu lang werden. Schmutz, Schnee und Eis können dann zur Klumpenbildung führen, die für den Hund schmerzhaft ist. Aus diesem Grund sind diese von Zeit zu Zeit mit einer an den Kanten abgerundeten Schere zu schneiden.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel in unserem E-Paper Dog Aktuell Das Hundemagazin Ausgabe 1/2014