Peta tötet Tiere

Vorwürfe gegen PETA - Skandal oder Hetzkampagne?

Schwere Vorwürfe besagen, dass PETA Tiere tötet. Wir wollten es wissen. Lesen Sie, was an den Anschuldigungen wirklich dran ist.

Vorwürfe gegen PETA – Skandal oder Hetzkampagne?

Jahr für Jahr tötet Peta Tiere im vierstelligen Bereich. Dies sind Zahlen, die vom Center for Consumer Freedom (CCF) jedes Jahr veröffentlicht werden und vom Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium des US-Bundesstaats Virginia stammen.

Schockierende Zahlen

Im Jahre 2013 nahm PETA nach offiziellen Zahlen 2175 Tiere auf. 311 davon wurden an andere Tierheime weitergeleitet, 46 vermittelt und 1792 getötet. Dabei ist die Tötungsrate von 82,4 % des Jahres 2013 noch nicht einmal die dramatischste und liegt unter PETAs Durchschnitt. So wurden im Jahr 2006 insgesamt 3061 Tiere aufgenommen, von denen nur 46 weitergeleitet, und nur 12 vermittelt wurden. 97,4 %, also 2981 Tiere wurden getötet.

Der CCF ist empört

Will Coggin als hoch dotierter Experte des CCF meint hierzu, dass es eine grenzenlose Untertreibung sei, wenn man PETA lediglich als scheinheilig bezeichnen würde. PETA streitet diese Zahlen nicht ab, ganz im Gegenteil. PETA gibt an, dass CCF keinesfalls einen Skandal aufgedeckt habe, sondern die Zahlen hätte PETA USA selber herausgegeben. Zur Erklärung gibt PETA an, dass sie alle Tiere aufnehmen und keine abweisen würden. Viele andere Tierheime, sogenannte No-kill Tierheime, würden nur gesunde, gut vermittelbare Tiere aufnehmen. PETA dagegen nimmt auch kranke, misshandelte und alte Tiere auf. Bei vielen von ihnen kommt jede Hilfe zu spät, sodass nur eine Euthanasie ihr Leiden beenden kann.

Wer lügt besser?

Die Notwendigkeit, einige Tiere direkt nach der Aufnahme einschläfern zu müssen steht außer Frage, aber die Quote von durchschnittlich 87,4 % macht einen nachdenklich. Sind wirklich von allen abgegebenen Tieren nur 12,6 % zu retten? Diese Quote würde ein sehr schlechtes Licht auf den US-Amerikaner als Tierhalter werfen. Andererseits kann es natürlich sein, dass bei PETA tatsächlich fast nur rettungslose Fälle abgegeben werden. PETA also nur aufgrund der von ihnen selbst herausgegebenen Zahlen zu verurteilen, wäre wahrhaftig eine Verleumdung und käme einer Hetzkampagne gleich. Doch PETA lügt sehr schlecht und liefert so selbst die Gegenbeweise. Auf die Frage, wieso man mit einem jährlichen Budget von 32 Millionen US-Dollar den Tieren nicht helfen könne, wäre die logische Antwort, dass medizinische Grenzen auch nicht mit Geld überwunden werden können. Stattdessen erklärte der Präsident dem Virginian-Pilot, dass die Tötungen zwar gestoppt werden könnten, dann aber die werbewirksamen Aktionen mit Prominenten eingeschränkt werden müssten.

Lesen Sie in unserer E-Paper-Ausgabe 1-2016 den kompletten Artikel und erfahren Sie, wie PETA selbst zugibt, den Tierschutz mit Füssen zu treten. Sicher nicht gewollt und auf den ersten Blick nicht zu erkennen, doch sie tun es sogar auf ihrer eigenen Homepage! Wir machen die Stellen deutlich.

Quellen:

http://www.petatotet.de/?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=PKAGE

http://petatoetettiere.de/#video1