Mit dem Hund im Auto

Sicher im Auto unterwegs

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Mit dem Hund im Auto

Nicht nur auf langen Urlaubsreisen, sondern auch auf den Kurzstrecken muss der Hund im Auto gesichert werden.

Das Auto ist sicherlich die beste Art mit seinem Hund auf Reise zu gehen. Pausen und Etappenlängen können individuell gestaltet werden und auch das Auto an sich ist dem Vierbeiner von kürzeren Fahrten her bekannt und vertraut. Genau wie sein Herrchen, liebt er das Auto und verteidigt es wie seinen Fressnapf. Bei aller Liebe zu „seinem“ Auto darf aber nicht vergessen werden, dass eine lange Fahrt den Hund dennoch stresst und regelmäßige Pausen für Hund und Fahrer gleichermaßen wichtig sind. Dabei sollte der Hund sich etwas die Beine vertreten können und sowohl Wasser als auch eine Kleinigkeit zu fressen bekommen. Auf Reisen ist es ratsam, den Hund nicht wie normal zu füttern, sondern mehrmals nur wenig Futter zu geben, um ein Übergeben während der Fahrt zu vermeiden.

Sicherheit im Auto


Eine wirksame Sicherung des Hundes ist nicht nur auf Urlaubsreisen, sondern auch auf den täglichen Kurzstrecken unerlässlich. Schon bei einer Geschwindigkeit von nur 50 km/h kann ein ungesicherter Schäferhund bei einem Unfall mit einer Wucht von 1500 kg in Richtung der Fahrgäste katapultiert werden. Das entspricht in etwa dem Gewicht eines Mittelklassewagens und ist nicht nur für den Hund denkbar ungesund. Rückhaltesysteme gibt es reichlich auf dem Markt, wobei Gurte und sonstige Sicherungen nur bei Stufenhecklimousinen einen Sinn ergeben. Unter den menschlichen Verkehrsteilnehmern gibt es immer noch eine Menge Gurtmuffel und bei den Hunden ist der Anteil um ein Vielfaches größer. Wer also über eine Schräghecklimousine, einen Kompakt- oder Geländewagen, einen SUV oder idealerweise über einen Kombi verfügt, der lässt den Hund im Ladeabteil mitfahren.

Trenngitter und Gepäcknetz

Die einfachste Art, den Hund und auch andere Gepäckstücke zu sichern, ist ein Trenngitter oder Gepäcknetz, wobei Letzteres bei Welpen oder Junghunden erfahrungsgemäß nur eine geringe „Halbwertzeit“ hat. Trenngitter müssen fest verankert sein. Modelle, die nur eingespannt werden, haben lediglich die Funktion einer optischen Abtrennung. Schon ein mittelgroßer Hund hat recht schnell heraus, wie er das lästige Hindernis beiseite räumen kann. Gepäcknetze und Trenngitter haben auf Urlaubsreisen weiterhin den Nachteil, dass der Hund zum einen sich an dem Gepäck zu schaffen machen kann und zum anderen in Kurven von dem Gepäck in Bedrängnis gerät.

Hundeboxen und Skykennel

Ideal sind daher spezielle Hundeboxen. Es gibt sie maßgefertigt für fast jedes Fahrzeugmodell. Praktisch ist auch der sogenannte Skykennel, der für den Transport von Hunden im Flugzeug gedacht ist. Der Skykennel hat den Vorteil, dass er aus einem stabilen und dennoch leichten Kunststoff besteht und zerlegbar ist. So kann er auch mühelos aus dem Auto entfernt und im Hotelzimmer, dem Ferienhaus oder der heimischen Wohnung als Rückzugsort dienen. Auf diese Weise reist der Hund ggf. auch einmal im Flugzeug in „gewohnter Umgebung“ und fühlt sich auch am Urlaubsort gleich zu Hause. Wichtig, sowohl bei der Hundebox als auch beim Skykennel ist, dass sie sicher im Laderaum befestigt werden und nicht verrutschen können.

Falsche Sicherheit

Der Skykennel überzeugt durch seine praktischen Eigenschaften und ist auch preislich deutlich günstiger, als die Hundebox. Die vermeintlich beste Alternative zeigt bei einem Unfall ihre wahren Tücken. Der Skykennel trägt seinen Namen nicht grundlos, denn er ist für den Transport im Flugzeug konzipiert. Bei einem Unfall kann der Kunststoff splittern und den Hund schwer verletzen. Im Auto geht daher an Hundeboxen kein Weg vorbei.Leider sind auch bei den Hundeboxen nur die wenigsten Modelle wirklich sicher.

Artikelupdate:   12. 07. 2018

Lesen Sie hierzu unseren Artikel Hunde im Auto transportieren.

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