MAXI wieder zu Hause

Drama mit Happy End

Fundhund Maxi drohte die Tötungsstation, weil er kein Listenhund ist. Doch das Drama nahm unverhofft ein Happy End und Maxi ist wieder zu Hause.

Zuhause gesucht

Maxi wurde Anfang November 2016 in einem Jagdgebiet Nordspaniens aufgefunden. Auf der Finca in der Nähe, wo Maxi vorübergehend untergebracht wurde, konnte er jedoch nicht bleiben, da er mit fast allen anderen Tieren unverträglich ist. Ein neues Zuhause, oder zumindest eine Pflegestelle musste dringend gefunden werden. So sprachen wir mit Tierschutzorganisationen, die sich um die Vermittlung von Auslandshunden kümmerten. Da es sich bei Maxi nach ersten Informationen um einen AmStaff-Mischling handeln sollte, machte man uns wenig Hoffnung. Zum einen, weil die Einfuhr von American Staffordshire Terriern verboten ist und zum anderen, weil es kein reinrassiger ist. Die Hoffnung wuchs, als wir nähere Informationen erhielten und erfuhren, dass Maxi kein Listenhund, sondern ein Labrador-Shar-Pei-Mischling war. Eine Hoffnung, die sofort wieder zunichtegemacht wurde. Als klar wurde, dass es sich bei Maxi um keinen Listenhund handelte, sank das Interesse an ihm unter null und man wünscht uns lapidar viel Glück.

Telefonaktion für Maxi

Zum Glück zählen „Nicht-Listis“ in Spanien nicht zu den Hunden zweiter Klasse und so löste die Gefahr, dass Maxi eventuell in einer Perrera unterkommen müsste, in der er nach Ablauf einer gewissen Frist getötet würde, eine Telefonwelle aus. Händeringend wurde auf diese Weise für den armen Hund ein neues Zuhause gesucht. Was keiner ahnen konnte, war, dass so auch Maxis Besitzer von dem Fundhund informiert wurden. Obwohl Maxi bei der Polizei als gefunden gemeldet wurde und der Name der Besitzer dank Chip bekannt war, gab man den rechtmäßigen Besitzern die Auskunft, dass der Hund nicht gefunden worden sei. Nur durch den glücklichen Zufallstreffer der Telefonaktion gelangte Maxi in sein altes Zuhause zurück, wo er von seinen Besitzern mit Tränen in den Augen empfangen wurde.