Maxi sucht katzenfreien Autofahrer

Maxi will nach Hause

Maxi

Eckdaten:

Labrador-Shar-Pei-Mischling Menschenfreundlich
Rüde kastriert und gechipt Fremden gegenüber skeptisch aber freundlich
Alter ca. 2 bis 3 Jahre Mit anderen Haustieren unverträglich
Verträglich mit Hündinnen sehr stark ausgeprägter Jagdtrieb
maxi-blick
© www.dogaktuell.de

Wie er gefunden wurde

Maxi wurde Anfang November 2016 in einem Jagdgebiet Nordspaniens aufgefunden. Von mäßigem Flohbefall abgesehen war er in einem guten Zustand. Er wurde bei der Polizei als gefunden gemeldet und der Chip ausgelesen. Die hinterlegte Adresse war jedoch seit längerer Zeit unbewohnt und auch die beiden Handynummern sind abgelaufen. So wurde er auf einer Finca in der Nähe vorübergehend untergebracht. Hier kann er jedoch nicht bleiben, da es auf der Finca auch freilaufende Katzen, Pferde, Ziegen, Schweine und noch diverse weitere Tiere gibt.

Wesen und Eigenschaften

Mit Ausnahme von Hündinnen ist er mit anderen Tieren absolut unverträglich. Ein betagter und kastrierter Rüde ist zwar sein dicker Kumpel, zu anderen Rüden hingegen ist er weniger freundlich. Fremde werden zunächst angebellt, was jedoch eher aus einer gewissen Unsicherheit herrührt. Geht der Fremde unbeeindruckt weiter auf ihn zu, so wird er freudig begrüßt. An Grundgehorsam mangelt es derzeit noch. Maxi reagiert noch nicht einmal auf seinen Namen, geschweige denn auf Kommandos wie „Sitz!“, „Platz!“ und „Fuß!“ Lediglich wenn er sehr laut angebrüllt wird, folgt eine sehr verhaltene Reaktion. Möglicherweise ist er taub und spürt lediglich die Vibration von lautem Schall. Derzeit lernt er an der Leine zu laufen, ohne dabei wie ein Schlittenhund zu ziehen. Auf Handzeichen für Sitz und Platz zeigt er ebenfalls schon erste Reaktionen. Was perfekt klappt, ist das Einsteigen ins Auto, denn Maxi liebt es nicht nur im Auto durch die Gegend zu fahren, er will auch stets dabei sein. Dennoch kann er auch einige Zeit problemlos alleine bleiben.

Maxi freut sich zwar über jeden, der ihm Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten schenkt, dennoch ist er Shar-Pei-typisch ein Ein-Mann-Hund, der auf eine Person besonders fixiert ist. Auch sein Sturkopf ist für diese Rasse typisch. Bei Maxi muss noch weiter am Grundgehorsam gearbeitet werden, was eine konsequente, aber keinesfalls strenge Hand erfordert, denn bei Strenge und Härte schalten Shar-Peis auf stur. Wenn er erst einmal einen gewissen Grundgehorsam hat, so wäre er sicherlich begeistert bei Sportarten wie Dog-Scouter oder Bike-Jöring dabei, was wiederum sehr untypisch für Shar-Peis ist, aber es ist eben auch ein Labrador mit drin.

Maxi bei der Polizei
© www.dogaktuell.de

Spaziergänge liebt er wie das Autofahren, jedoch ist er hierbei stets an der Leine zu führen, denn Maxi jagd prinzipiell alles. Dabei ist es egal, ob Katze, Reh, Hase, Maus oder sonst ein Tier. Ist nichts zum Jagen da, sucht er sich seine eigene Spur, der er nachjagen kann. Hierbei muss er stets bei Fuß zurückgerufen werden. Da er auf akustische Kommandos nicht reagiert und Handzeichen nicht sehen kann, wenn er die Nase vorn hat, ist dies mit einem kurzen Leinenruck zu vermitteln. Konsequent durchgeführt funktioniert dies recht gut. Andernfalls zieht Maxi den Arm in die Länge.

Maxi kann zwar auch bellen, macht aber nur ausgesprochen selten von dieser Fähigkeit Gebrauch. Er lässt sich bei entsprechendem Auslauf somit auch sehr gut in einer Wohnung halten.

Notfall !!!

Da Maxi wegen seiner Unverträglichkeit mit anderen Tieren nicht auf der Finca bleiben kann, droht ihm die Unterbringung in eine Perrera. Da die Hunde dort nach einer gewissen Zeit eingeschläfert werden, wird für Maxi DRINGEND ein Zuhause oder eine Pflegestelle gesucht.

Kontakt:

Tel.: +34 – 977 09 7003

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069 / 34 87 85 87/E-Mail: dog@dogaktuell.de