Lebenszeichen von Finn

Fotos beweisen, dass Finn noch lebt

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Lebenszeichen von Finn

Lange schon gab es keine Lebenszeichen mehr von Finn und der BMT verweigerte jegliche Auskunft. Nun gab der BMT Beweisfotos heraus.

Eine lange Odyssee hat Finn nach allem, was bekannt ist hinter sich gebracht. Die letzten Bilder aus dem Tierheim Bergheim, die Finn in einem erbärmlichen Zustand zeigten, waren die letzten brauchbaren Bilder von Finn. Es folgten Hinweise, wonach Finn nicht vermittelt, sondern mit System und großem Aufwand in einem anderen Tierheim des BMT versteckt wurde. Belegt mit Fotos, deren Qualität aber keinen einwandfreien Beweis lieferten. Dann war es still geworden. Informationen über den Verbleib und dem Schicksal von Finn wollte das Tierheim Bergheim nicht liefern. Die Amtsveterinärin, mit welcher der BMT eng zusammenarbeitet, bestätigte in der Verhandlung, dass Finn am Leben und lediglich etwas abgemagert sei. Das wäre jedoch kein lebensbedrohlicher Zustand, sondern auf die fehlende Ruhe im Tierheim zurückzuführen.

Petition brachte Lebenszeichen von Finn

Die Züchter starteten eine Petition, um endlich Gewissheit zu erlangen. Parallel baten sie DOGnews-Die Seite, eine Facebook-Seite der Hundezeitschrift WUFF um Mithilfe. Bereits kurze Zeit später erhielt die Seite eine Mitteilung, welche die Befürchtungen, dass Finn tot sei, bestätigte. Erneut stand das Tierheim Bergheim unter Druck. Heute, am 23. März. 2018 präsentierten sie schließlich Beweisfotos, dass Finn am Leben ist. Dazu stellten sie die Behauptung auf, dass Finn glücklich vermittelt sei. Dass Finn lebt, beweisen die Fotos mit einer aktuellen Tageszeitung auf jeden Fall, denn auch die Züchterin hat Finn auf diesen Fotos einwandfrei identifiziert. Doch ist Finn wirklich glücklich vermittelt?

Finn lebt, doch alles andere bleibt unklar

Die Fotos, welche vom Tierheim Bergheim auf deren Facebook-Seite gepostet wurden, zeigen den einwandfrei lebenden Finn. Wie nicht anders zu erwarten war, glaubten nun fast alle Besucher dieser Seite auch den Rest. Dennoch bleibt ungeklärt, ob Finn wirklich glücklich vermittelt wurde. Die Fotos zeigen außer dem Hund und etwas Wiese nichts. Der auf sämtlichen Fotos angeleinte Finn könnte somit auch im Auslauf eines Tierheims fotografiert worden sein. Wie im ersten Absatz beschrieben, erklärte die Amtsveterinärin den abgemagerten Zustand des Hundes mit der fehlenden Ruhe im Tierheim. Ob sich Finn inzwischen mit der Tierheimsituation abgefunden hat und mangels ausreichender Bewegung nun auf den Fotos etwas übergewichtig erscheint, oder tatsächlich nach der Verhandlung doch noch vermittelt wurde, ist den Fotos nicht zu entnehmen. Ungeklärt bleibt auch die Frage, warum sich das Tierheim Bergheim so lange in Schweigen gehüllt und sowohl den Züchter als auch die Anhänger von Finn so lange im Ungewissen ließ.

Kurz und knapp

Unsere Leser stöhnen vielleicht das eine oder andere Mal etwas, wenn unsere Berichte zu lang sind. Doch kurz und knapp hat seine Tücken. In kurzen Berichten fehlen wichtige Details und lassen den Sachverhalt oft in einem falschen Bild erscheinen. Und wo wir schon bei „Bild“ sind. Das gilt natürlich auch für Bilder, die zu wenig Details zeigen. Die Bilder im Fall Finn belegen einen lebenden Finn. Darüber wollen wir uns freuen, aber nicht zufriedengeben. Ob es Finn wirklich gut geht, ob er seiner Zucht entsprechend gefordert wird und ob er überhaupt vermittelt wurde; all dies belegen die Fotos nicht. Es sind Behauptungen, die durchaus den Tatsachen entsprechen können, die jedoch durch nichts belegt werden. Nach alle dem, was in der Vergangenheit gelaufen ist, sollten wir uns mit unbewiesenen Behauptungen nicht mehr zufriedengeben.

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