Hunde gegen Flugstress

Wie die Frankfurter Rundschau am 14.Okt.2013 berichtete, hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG im Rahmen seiner Aktionstage ein Vorbild aus den Vereinigten Staaten von Amerika aufgegriffen. Hunde sollen beiFRAPORT 11-Auswahl den Flugästen Stress abbauen und Flugängste nehmen. Zu diesem Zweck streifte der 63-jährige Wolfgang Schneider mit seinem 20 Monate altem Labdor-Retriever „Pepper“ durch die Abflughalle B von Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. Pepper trug dabei einen Korb mit Gummibärchen im Maul und konnte von den Besuchern und Fluggästen gestreichelt werden. Genau hierin liegt die stressreduzierende Wirkung von Hunden, so Tatjana Kreidler. Die Gründerin des Vereins VITA e.V., der sich mit der Ausbildung von Behindertenbegleithunden befasst, erklärte weiter, dass durch Anfassen des Hundes der Blutdruck in aller Regel sinkt.
Das Projekt wurde von Maritta Menkhoff begleitet. Sie erklärte auch, dass Hunde-Einsätze dieser Art in Amerika bereits mehrfach mit Erfolg getestet wurden. Auch am Flughafen Frankfurt wurde der erste Tag als voller Erfolg gewertet. „Wir haben heute sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagte Wolfgang Schneider am Ende des ersten Testtages. Der erste Ausruf der Begeisterung erfolgte bereits nach 20 Sekunden, Ablehnungen waren nicht festzustellen und Hundehassern sei er auch nicht begegnet.
FRAPORT 07Kritik gab es lediglich bei den Lesern des Artikels der Frankfurter Rundschau auf deren Homepage. Der Grund für die geradezu an den Haaren herbeigezogene Kritik dürfte aber wohl eher in dem Neid, bei diesem Ereignis nicht dabei gewesen zu sein, begründet sein.
Nach Abschluss der Aktionstage konnte eine durchweg positive Bilanz erstellt werden. Wie uns der Verein VITA e.V. mitteilte, der an diesen Aktionstagen mit einer Reihe von Menschen mit Behinderung und deren Begleithunden teilnahm, laufen Bemühungen seitens der Fraport AG und des Vereins VITA e.V., dieses erfolgreiche Projekt fortzusetzen.