Gute Welpenspielgruppen

Welpenspielgruppen sind für die Sozialisierung der Welpen von großer Bedeutung. Sie helfen ihm, sich mit den unterschiedlichen Reizen der Umwelt zurechtzufinden. Der Welpe kann einer solchen Welpenspielgruppe beitreten, sobald eine soziale Bindung zu seinem Halter besteht.
In der Überschrift wird „Gute Welpenspielgruppen“ nicht zufällig betont, da schlecht geführte Welpenspielgruppen leicht das Gegenteil bewirken können. Sie sollten daher die Welpenspielgruppe vor dem Beitritt unverbindlich besuchen. Sie sollte aus maximal acht Welpen bestehen. Dabei sollten sich die Welpen von ihrem Körperbau und von ihrem Entwicklungsstand ähneln. Einen guten Trainer erkennen Sie daran, dass er sich nicht in den Vordergrund drängt. Er wird sich beratend im Hintergrund halten und nur im Notfall einschreiten. So verhindert er eine Beeinträchtigung der sozialen Bindung des Welpen zu seinem Halter. Ideal ist es, wenn ein gut sozialisierter, ausgewachsener Rüde dem Trainer assistiert. Die Welpenspielgruppe sollte etwa ein bis zwei Mal die Woche stattfinden. Dabei werden die Welpen mit verschiedenen Reizen konfrontiert, keines Falls aber überfordert. Dabei lernt der Welpe auch den sozialen Umgang mit anderen Hunden. Überschreitet er dabei seine Grenzen, schreitet entweder der Trainer oder sein Assistenzhund ein. So lernt der Welpe auch seine Grenzen kennen und der Halter vieles darüber, wie er seinem Hund dessen Grenzen zeigt. Kommandos werden hier nicht einstudiert, da dies die Welpen überfordern würde.