Geklonte Polizeihunde in Russland

Russland nimmt geklonte Superspürhunde in Dienst

Wenn Ethik und Geld keine Rolle spielen, kommen Polizeihunde auch mal aus dem Reagenzglas. Was in Europa tabu ist, wurde in Russland Realität.

In unserer Ausgabe 1/2016 berichteten wir über die Möglichkeit, seinen verstorbenen Hund klonen zu lassen. Diese Möglichkeit nutzte jetzt auch Russland und ließ Südkoreas besten Spürhund klonen. Drei Welpen mit den Namen Jack, Mark und Tom des überdurchschnittlich muskulösen und starken Malinois wurden aus dem Labor Sooam bezogen. Sie kamen nun im sibirischen Jakutsk an, wo sie sich erst einmal an die sibirische Kälte von -30º C gewöhnen müssen. Abgesehen von den ethischen Gründen auch ein nicht ganz billiges Vergnügen. Etwa 100.000 US-Dollar kassieren Dr. Hwang Woo Suk und sein Team pro Welpen. Bedenkt man, dass eine gute Ausbildung zum Polizeihund noch einmal knapp die Hälfte davon kostet, lässt sich Russland die Superspürnasen richtig was kosten.