Flyball

Flyball ist ein Hundesport, bei dem es in erster Linie um Geschwindigkeit, den Spieltrieb und die Apportierfreude der Hunde geht. Die Regeln sind denkbar einfach. Der Hund passiert die Start-/Ziellinie, überquert vier Hürden bis zur Flyballbox. Hier muss er den Auslöser betätigen, damit die Flyballbox den Ball mindestens 60 cm weit in Richtung der Start-/Ziellinie schleudert. Der Hund muss nun den Ball fangen und über die Hürden zurück zum Ausgangspunkt bringen. Die Höhe der Hürden richtet sich nach dem kleinsten Hund in der Mannschaft und ist etwa 10 niedriger als dessen Größe, mindestens jedoch 20 cm und maximal 40 cm hoch. Zugelassen sind alle Hunde, gleich welcher Rasse sie angehören oder wie groß bzw. klein sie sind. Bei Wettkämpfen starten die Hunde zweier Mannschaften auf zwei parallel verlaufenden Bahnen. Eine Mannschaft besteht aus vier Teams, die sich aus Hund und Hundeführer zusammensetzen. Die Strecke, die der Hund dabei zurücklegen muss, beträgt etwa 16 Meter einfach und muss ohne Hilfe des Hundeführers fehlerfrei bewältigt werden. Sobald der Hund mit dem Ball im Fang die Start-/Ziellinie überquert, darf der nächste Hund der Mannschaft starten. Eine gute Mannschaft begrüßt den letzten Hund nach weniger als 20 Sekunden im Ziel. Flyball ist ein riesen Spaß für Hund und Zuschauer. Als angenehmer Nebeneffekt dieses Sports ist die spielerische Förderung des Sozialverhaltens, der Selbstsicherheit und der Bewegungsfreude des Hundes zu sehen.
Flyball wurde in den frühen 70er Jahren an der Westküste Amerikas erfunden. Damals schleuderte die Flyballbox den Ball bis zu drei Meter in die Höhe, den der Hund fangen musste, woher auch der Name Flyball = Flugball kommt. Die Idee wurde schnell verfeinert, indem zusätzlich Hürden aufgebaut wurden. Nach den heutigen internationalen Regeln der North American Flyball Association (NAFA) wird der Ball in die Weite statt wie einst in die Höhe geschossen und setzt damit den Akzent klar auf Geschwindigkeit.