Ein Hund zu Weihnachten – was Sie beachten sollten.

WeihnachtshundJedes Jahr zur Weihnachtszeit spielt sich in Hunderten von Familien das gleiche Szenario ab: Die Kinder wollen zu Weihnachten einen Hund. Sie beteuern, dass sie sich auch um ihn kümmern und immer mit ihm Gassi gehen. Viele Eltern geben nach; viele glauben den Beschwörungen nicht und der Haushalt bleibt ohne Hund. Pauschal gesehen ist beides falsch.
Es ist erwiesen, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen ein sozialeres Verhalten aufweisen, als Kinder die ohne Tiere aufwachsen. Aus pädagogischer Sicht spricht daher alles für die Anschaffung eines Hundes. Doch ein Hund ist kein Spielzeug, welches sich nach belieben hervorholen oder wegpacken lässt. Aus dem anfänglichen Streit, wer mit dem Hund spazieren gehen darf, wird nach kurzer Zeit oft eine Debatte, wer mit dem Hund raus gehen muss. Oft, aber eben nicht immer. Wer seinen Kindern dies grundlos unterstellt, schützt zwar eventuell den anzuschaffenden Hund, tut seinen Kindern aber ggf. extrem unrecht. Eine Zwickmühle, die nicht selten mit dem Wurf einer Münze entschieden wird. Dabei ist die Lösung so einfach; sie ergibt sich aus dem Problem an sich. Zahlreiche Familien in der Nachbarschaft haben sich einstmals einen Hund zugelegt, und heute stellen die täglichen Gassi-Runden ein echtes Zeitproblem dar, bzw. sind einfach nur lästig. Mit diesen Hunden können Ihre Kinder unter Beweis stellen, dass sie die täglichen Spaziergänge absolvieren werden. Halten sie es ein Jahr lang durch, steht dem eigenen Hund fast nichts mehr im Wege. Doch wälzen Sie nicht alles auf die Kinder ab. Ein Hund ist ein Familienmitglied; ein sogenannter Familienhund. Jeder in der Familie ist für den Hund verantwortlich; nicht nur die Kinder.
Sind diese Punkte soweit geklärt, lesen Sie unseren Artikel „Ab sofort mit Hund – was bei der Anschaffung zu beachten ist“.
Ein sicherlich gutes, wenn auch recht kostspieliges Hundegeschenk, sind für einen Sehbehinderten ein Blindenführhund, oder für einen körperlich Behinderten ein Behindertenbegleithund. Mit diesen Hunden schenken Sie Freude und Hilfe zugleich. Aber auch hier bitte keine Überraschungsgeschenke, sondern nur nach Absprache mit der zu beschenkenden Person.