Dogo Argentino

Dogo Argentino

Wie der Name schon sagt, hat der Dogo Argentino (zu deutsch argentinische Dogge) Dogo Argentinoseine Wurzeln in Argentinien, wo er für die Jagd auf Wildschweine und Raubkatzen gezüchtet wurde. Um Fehlschüsse der Jäger zu vermeiden, wurde dem 60 bis 65 cm (Rüden 62 bis 68 cm) großen Hund eine reinweiße Fellfarbe angezüchtet, die lediglich im Kopfbereich einen dunklen Fleck aufweisen darf. Auch eine flächenmäßige, dunkle Hautpigmentierung unter dem Fell ist im Kopfbereich zulässig, sofern sie maximal 10 Prozent des Kopfes ausmacht.
Da bei der Großwildjagd mehrere Hunde gleichen Geschlechts eingesetzt werden, ist ein aggressives Verhalten unakzeptabel. So versteht sich von selbst, dass ein gut sozialisierter Dogo Argentino nicht nur ein unerschrockener Jagdhund und exzellenter Wachhund, sondern auch ein ruhiger, freundlicher und ausgeglichener Familienhund ist. Wie die meisten Hunderassen mit einem niedrigen Aggressionspotential, steht auch der Dogo Argentino in einigen Bundesländern Deutschlands, in Niederösterreich, Vorarlberg und Wien, in Dänemark und in zehn Kantonen der Schweiz auf der Rasseliste. Dies ist zwar unlogisch, doch Politik hat eben selten etwas mit Logik zu tun
Der besonders ausgeprägte Geruchssinn macht den Dogo Argentino zu einem hervorragenden Mantrailer, aber auch bei anderen Hundesportarten, wie beispielsweise beim Agility oder Flyball macht er eine gute Figur.
Eine gute Erziehung ist bei dem großen und kräftigen Hund sehr wichtig und erfordert etwas Geduld und vor allem Konsequenz. Anfänger sollten sich, wenn überhaupt, nur einen gut sozialisierten und fertig erzogenen Dogo Argentino zulegen; beispielsweise aus dem Tierschutz.