Der Hund als Erbe

Hund als Erbe von Millionenvermögen

Werbung

Der Hund als Erbe

Solche Schlagzeilen wird ein deutscher Hund nicht machen denn Erbe kann nur eine rechtsfähige Person sein. Soll Ihr Hund erben, müssen Sie auswandern.

Wer die Menschen kennt, kann verstehen, dass so manch einer lieber seinen Hund als die bucklige Verwandtschaft als Erben einsetzen möchte. In Deutschland ist dies jedoch nicht möglich, da nur eine rechtsfähige Person als Erbe in Betracht kommt. Dies kann eine natürliche Person, also ein Mensch, oder eine juristische Person, sprich ein Verein oder ein Unternehmen sein. Sollten Sie nun auswandern wollen, so sollten Sie bedenken, dass der millionenschwere Vierbeiner gar nicht weiß, was er geerbt hat und erst recht nicht, wie er damit umzugehen hat. Ihr Hund bräuchte dann auf jeden Fall einen Vermögensverwalter. Mit etwas Glück geht es Ihrem Hund dann nach Ihrem Tod gut und dem Vermögensverwalter blendend. Weiterhin bleibt die Frage, wer den Hund beerben wird und wie gefährlich ein so reicher Hund lebt.

Deutscher Hund als Erbe ausgeschlossen

Selbst dort, wo ein Hund als Erbe auftreten kann, ist es nicht möglich, dass der vierbeinige Erbe über sein Vermögen selbst bestimmen kann. Am besten kommen Sie also nach Deutschland zurück, denn hier gibt es ein geniales Schlupfloch. Statt Ihrem Hund ein Millionenerbe zu hinterlassen, über das sich der Vermögensverwalter tierisch freut, während der Hund einen bedauerlichen Unfall hat, können Sie einen Tiervorsorgevertrag abschließen. Dieser regelt, wer sich in welchem Umfang um Ihr Tier kümmern soll. Je nach Umfang hinterlegen Sie hierfür eine entsprechend hohe Summe, von der diese Kosten gedeckt werden. Eine attraktive monatliche Aufwandsentschädigung für die Pflege des Hundes erhöht den Anreiz, alles dafür zu tun, dass der Hund lange lebt. Die hinterlegte Summe fällt übrigens aus der Erbmasse heraus. Was nach dem Tod des Hundes noch übrig ist, kann beispielsweise einem Tierheim vererbt werden.

Ohne Hund kein Erbe

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Erbe an die Bedingung zu knüpfen, dass auch der Hund übernommen und versorgt wird. Wer den Hund nicht übernimmt, der erbt auch nichts. Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass viele Hunde kurz nach dem Antritt des Erbes im Tierheim gelandet sind. Wie Sie Ihren Vierbeiner am besten und wirkungsvollsten absichern, sollten Sie mit Ihrem Anwalt besprechen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.