Bremer Hundeverordnung bestätigt

2014 ergab sich für Bremen die einmalige Chance, ihre Weltoffenheit unter Beweis zu stellen, da das 2002 verabschiedete Bremer Hundegesetz neu verhandelt werden musste. Da der Sinn der Rasseliste auch wissenschaftlich widerlegt wurde, war der Zeitpunkt ideal, um sich von dem Irrtum zu distanzieren und so, wie es das die Stadt umgebende Land Niedersachsen längst getan hatte, aus der Rasseliste auszusteigen. Der groß angelegte SOKA-Run 2014 sollte den Bremer Stadtvätern die Entscheidung erleichtern. Die Aktion wurde sowohl von den Veranstaltern, als auch von den Medien als ausgesprochen erfolgreich gefeiert. Kritik erntete lediglich die generelle Maulkorbpflicht für alle teilnehmende Hunde

Bremer Senat bleibt stur

Die Abschaffung der Rasseliste, die als einzige logische Konsequenz hätte erfolgen müssen, blieb jedoch aus. Die Bremer dachten gar nicht daran, einen einst begangenen Fehler zu revidieren und damit zuzugeben. Auch wenn die Behauptung, dass gewisse Hunderassen gefährlicher seien als andere, eine Lüge ist, so stellt dies noch lange keinen Grund dar, sich von dieser Lüge zu distanzieren. So blieb die Rasseliste in Bremen bestehen und die Tür zur Realität weiterhin abgeschlossen. Den ungekürzten Artikel lesen Sie in unserem E-Paper