Air-Canada-Pilot änderte Flugkurs für einen Hund

Zwischenstopp für Simba

Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, änderte der Pilot einer Air-Canada-Maschine auf dem Flug von Tel Aviv nach Toronto den Kurs und legte eine Zwischenlandung in Frankfurt am Main ein. Für die Fluggäste bedeutete dies eine 75-minütige Verspätung, für die Fluggesellschaft zusätzliche Treibstoffkosten in Höhe von rund 9.000 Euro. Das alles war dem Kapitän der Maschine jedoch egal, denn als er feststellte, dass im Frachtraum die Heizung ausgefallen war, entschied er den Zwischenstopp eigenmächtig und rettete damit der im Frachtraum mitfliegenden Französischen Bulldogge „Simba“ das Leben. Sie wäre ohne diese Spontanentscheidung des Piloten erfroren und konnte so von Bord genommen werden und in einer anderen Maschine nach Toronto geflogen werden. Tierschützer feiern den Piloten als Helden des Monats und Simbas Halter dankte der Airline überschwänglich, da sein Hund sein Ein und Alles sei. Auch in den Medien wird von dieser Heldentat des Piloten berichtet. Nur Air-Canada hat bis jetzt noch keine Stellungnahme abgegeben. Hoffen wir, dass sie den Piloten nicht für die Kosten in Regress nehmen, denn er hat nicht nur als Mensch, sondern auch als gewissenhafter Pilot gehandelt, der für alles Leben an Bord verantwortlich ist.