Ab sofort mit Hund – Was bei der Anschaffung zu beachten ist

Sofern Sie zur Miete wohnen, ist vor der Frage nach einem Hund zunächst einmal das Einverständnis des Vermieters einzuholen. Klauseln in Mietverträgen, die das Halten von Hunden und Katzen generell verbieten sind zwar nach neuester Rechtsprechung rechtswidrig, ohne die Zustimmung des Vermieters geht es jedoch nach wie vor nicht. (Näheres in unserem Bericht „Generelles Verbot für das Halten von Hunden und Katzen in Mietswohnungen gekippt“)
Liegt das Einverständnis des Vermieters vor, bzw. ist dies nicht erforderlich, da Sie ein Eigenheim besitzen, gilt es zu bedenken, dass ein Hund, je nach Rasse, eine Lebenserwartung zwischen acht und 18 Jahren hat. In dieser Zeit ist Alltag, Freizeit und Urlaub hundegerecht zu planen. Das Leben wird etwas aufwendiger mit einem Hund, es wird durch den Hund aber auch bereichert. Damit Sie sich auch mit Hund nicht einschränken müssen, steht Dog Aktuell mit hilfreichen Berichten an Ihrer Seite.
Mit einem Hund sind nicht nur Spaziergänge, sondern auch Fellpflege und Tierarztbesuche verbunden. (Lesen Sie hierzu unsere Beiträge „Die richtige Fellpflege“ und „Tierarztkosten“). Ein Hund gibt viel, er kostet aber auch Geld, Zeit und Arbeit.
Haben Sie sich hierüber ausreichend Gedanken gemacht, so bleibt noch die Frage, welche Rasse oder welche Mischung es sein soll. Hierzu lassen wir uns nur allzu gerne vom äußeren Erscheinungsbild leiten. Doch Vorsicht! So manch ein süßer Hund ist ein kleiner Teufel und hat ihre Wohnung schneller zerlegt, als eine Kiste voll Dynamit es vermag. Nehmen Sie sich bitte viel Zeit, um die Rassenbeschreibungen zu lesen und sich so den Hund aussuchen, der von seinen Eigenschaften am besten zu Ihnen, Ihrem Lebensstil und Ihren Wohnverhältnissen passt. Dog Aktuell ist bemüht, die Liste der Rasseporträts möglichst schnell zu komplettieren.
Damit Ihnen der Hund nicht auf der Nase herumtanzt, ist eine gute Erziehung notwendig. Dog Aktuell liefert Ihnen zwar auch zum Thema Erziehung wertvolle Berichte, doch einige Rassen erfordern umfangreiche Hundeerfahrung. Sollten Sie noch keine oder nur wenig Hundeerfahrung haben, so empfehlen wir Ihnen dringend unseren Bericht „Anfängerhunde“. Ältere Hunde, beispielsweise aus dem Tierheim, sind in der Regel bereits erzogen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass sie ihre „alten Treter“ weiter nutzen können. Wer sich dagegen für Welpen entscheidet, braucht viel Humor. Welpen sorgen dafür, dass Sie einen guten Grund dafür haben, sich stets neue Schuhe kaufen zu können. Auch brauchen Sie sich als Welpenbesitzer nicht mehr über das miese Fernsehprogramm zu ärgern. Das zerbissene Netzkabel befreit Sie von diesem Ärgernis. Hat der Welpe das neue Abendkleid entdeckt – sehen Sie es mit Humor. Wer hat schon einen Putzlumpen von Dior? Soll die Couchgarnitur noch einmal gereinigt werden, oder ist es Zeit für eine neue? Lassen Sie den Welpen eine Stunde alleine im Wohnzimmer und Sie werden sehen; die Frage erübrigt sich. Lesen Sie hierzu „Sind alle Welpen Zerstörer? Wer tut sich das an?“
Ob Welpe oder ausgewachsener Hund, ob vom Züchter oder aus dem Tierheim. Es gibt zu allem Pro und Kontra. Die Abwägung liegt individuell bei jedem Einzelnen. Hilfreiche Informationen haben wir in unserem Artikel „Ein Hund aus dem Tierheim oder vom Züchter“ für Sie zusammengefasst.